»Am Anfang jeder Neuerung steht die Bereitschaft zur Veränderung«

Bereits im Frühjahr 2020 war ich mit einem Beitrag zu Gast in der Mitarbeiterzeitung der Kreissparkasse. Geschrieben hatte ich den Beitrag Anfang März, kurz nachdem klar war, dass Covid-19 eine Veränderung mit sich bringen würde. Wie groß diese aber sein würden, konnten wir uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausmalen.
Inzwischen ist klar, dass unser Leben durch einen unvorhersehbaren äußeren Einfluss verändert wurde. Doch auch wenn unsere Ordnung ins Wanken geriet und wir unsere Komfortzone gefühlt täglich neu definieren müssen – Veränderung bringt immer auch Chancen mit sich. Und genau darüber durfte ich in einem Interview mit Nicole Westhauser sprechen:

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Mein Angebot an Sie

In unseren Workshops erfahren alle Workshopteilnehmer:innen durch Übungen aus der Kommunikation und der Improvisation, welche Chancen durch eine gesunde Unternehmens- und Kommunikationskultur in Ihrem Unternehmen entstehen können. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter und Kollegen, die Komfortzone zu verlassen und zeigen Sie Ihnen, dass Sie bereit sind in die Zukunft des Unternehmens und damit in die Zukunft der Menschen in Ihrem Unternehmen zu investieren. Ob im Rahmen einer Keynote oder als praktischer Workshop – wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und darauf, Sie auf Ihrem Weg begleiten zu dürfen!
Für mehr Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung – schreiben Sie uns direkt an: info(at)teamprovisation.de

Das Interview in Textform

Raus aus der Komfortzone

DIE CORONA-KRISE ZEIGT, WIR MÜSSEN UNS IMMER WIEDER AUF (SCHNELLE) VERÄNDERUNGEN EINSTELLEN. DOCH WIE GEHEN WIR DAMIT UM? ALS MENSCH NEIGEN WIR EHER DAZU, ALTE GEWOHNHEITEN BEIZUBEHALTEN UND UNS DAMIT IN SICHERHEIT ZU WIEGEN. TOBIAS KARRER, TEAMENTWICKLER, NEUDENKER UND IMPROVISATIONSSCHAUSPIELER, VERRÄT UNS SEINE GEHEIMTIPPS.

Warum fallen uns Veränderungen immer so schwer?«

TOBIAS KARRER: Veränderungen, egal ob wir sie selbst anstreben oder ob sie uns von anderen Umständen oder Personen auferlegt werden, haben immer damit zu tun, die eigene Komfortzone zu verlassen.

Wir Menschen sind „Gewohnheitstiere“ und streben in der Regel immer auch nach Sicherheit. Beim Verlassen der Komfortzone müssen wir uns diesen Urinstinken entgegenstellen.
Je nach Situation, Lebenslage, Grund der Veränderung oder Motivation zur Veränderung fällt uns das mal leich-ter und mal schwerer. Auf jeden Fall ist der Umgang mit Veränderungen sehr subjektiv und unterscheidet sich von Person zu Person.

Warum sind Veränderungen wichtig?«

TOBIAS KARRER: Ich glaube, diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Es gibt Menschen, die sich in ihrer Komfortzone sehr wohl fühlen und die aus ihrer ei-genen Perspektive heraus keine Veränderung brauchen oder diese nicht als wichtig einstufen.
Andere wiederrum streben gefühlt nach kontinuierlicher Veränderung und wollen ihre Komfortzone immer wieder erweitern.
Klar ist aber, dass wir, ob wir wollen oder nicht, tagtäglich einer Vielzahl von Veränderungen ausgesetzt sind, die wir gar nicht selbst verantworten. Sei es eine Baustelle auf dem gewohnten Weg zur Arbeit, eine neue Aufgabe im Beruf, die Auswirkungen der Digitalisierung, eine Änderung von Familienverhältnissen und vielem mehr.
Ob diese Veränderungen wichtig sind oder nicht, ist in meinen Augen zweitrangig. Viel interessanter ist, wie wir grundsätzlich mit dem Thema Veränderung umgehen.

Wie erkennt man, wann es Zeit für eine Veränderung ist?«

TOBIAS KARRER: Als Idealist kann es da für mich nur eine Antwort geben: Wenn ich selbst mit einer Situation nicht zufrieden bin, liegt es an mir eine Veränderung anzustreben. Aber bitte nicht falsch verstehen: Nur weil mir das Parfum meines Schreibtischnachbarn nicht gefällt, muss eine Veränderung nicht gleich den Jobwechsel bedeuten. Eine Veränderung beginnt zunächst in meinen Augen immer mit dem Akzeptieren. Wenn ich selbst akzeptiere, dass es etwas gibt, das mich stört, kann ich handeln und aktiv werden. Wenn ich solche Umstände aber klein ma-che oder ablehne, werde ich immer nur reagieren können und werde damit zum Spielball.
Der richtige Zeitpunkt für Veränderungen ist in meinen Augen daher immer jetzt – auch wenn Veränderung viel-leicht sogar bedeutet, eine Situation einfach nur zu akzeptieren und damit an sich selbst etwas zu ändern.

Was macht Veränderung und Wandel mit einer Person?«

TOBIAS KARRER: Das Verlassen der Komfortzone – egal ob selbst motiviert oder fremdbestimmt – liefert uns neue Erfahrungen auf unterschiedlichsten Ebenen. Jede neue Erfahrung, die wir in der Vergangenheit durch Wandel und Veränderungen gemacht haben, hat dann wieder Auswirkungen auf unsere Gegenwart und unsere Zukunft.
Ein Beispiel: Sie werden eingeladen in ein indisches Restaurant und hatten davor noch keinerlei Begegnung mit der indischen Küche. Unabhängig davon, ob Ihnen das Essen schlussendlich geschmeckt hat oder nicht, werden Sie in der Zukunft beim Thema indisches Essen aufgrund eigener Erfahrungen mitsprechen können. Und vielleicht lernen Sie im Restaurant jemanden kennen, finden Gefallen an der Küche oder sogar der Kultur. Jeder kleine Schritt raus aus unserer Komfortzone hat einen Einfluss auf uns als Mensch. Es öffnet neue Türen und schließt vielleicht auch ein paar alte wie beispielsweise Vorurteile. Aus meiner Erfahrung heraus lässt sich sagen: Je weiter man raus aus der Komfortzone geht, desto größer ist der Entwicklungsschritt.

Haben Sie Tipps, wie man mit Veränderungen besser umgehen kann?«

TOBIAS KARRER: Wie vorher bereits erwähnt, ist das Akzeptieren von Veränderungen für mich der erste Schritt. Dieses Akzeptieren einer Situation – es geht an dieser Stelle nicht um richtig oder falsch – habe ich beim Improvisationstheater gelernt und inzwischen verinnerlicht. Tritt eine Veränderung auf, versuche ich nach bestem Wissen und Gewissen die neue Situation erstmal zu akzeptieren. Das ermöglicht mir im Anschluss selbst aktiv zu werden und meinen Umgang mit der Situation zu steuern.
Auch hierfür habe ich ein Beispiel: Komme ich beim Improvisationstheater auf die Bühne mit der Idee, in der laufenden Szene den Ehemann meiner Kollegin zu spielen, werde dann von ihr aber mit den Worten „Hallo, mein Sohn“ begrüßt, muss ich diese Ansprache blitzschnell akzeptieren. Ich muss es nicht gutheißen – vielleicht hatte ich eine geniale Idee als Ehemann – aber, wenn ich an dieser Stelle blocke („Wieso sagst du Sohn zu deinem Ehemann?“) wäre die gesamte Geschichte kaputt und unsere Rollen unglaubwürdig. Im echten Leben kann mein Chef mit einer unbeliebten Aufgabe auf mich zugehen. Das kann ich dann sofort scheiße finden und mich selbst damit negativ beeinflussen, oder aber ich akzeptiere die Situation und versuche, dann diese aktiv zu gestalten. Das klappt wahrscheinlich nicht sofort und vielleicht auch nicht immer. Man kann es aber üben und es hat einen enormen Effekt auf den Umgang mit Veränderungen.

Keine Angst vor dem Scheitern: Gehört das auch zum Wandel dazu?«

TOBIAS KARRER: Scheitern ist bei vielen Menschen immer noch ein rein negativ behafteter Begriff. Und natürlich macht es niemandem Spaß zu scheitern. Aber Scheitern ist ein elementarer Teil von Wandel, Entwicklung und Fortschritt. Wir Menschen scheitern im Kindesalter unzählige Male beim Versuch, die ersten Schritte zu gehen. Wären wir nicht bereit Risiken einzugehen, würden wir heute nicht aufrecht gehen, hätten keinen Strom oder würden nicht mit Booten auf dem Wasser fahren. Immer wieder scheitern Menschen, um sich oder etwas zu verändern und um den Wandel aktiv zu gestalten. Das Scheitern selbst ist dabei aber nur ein erster Schritt im Prozess. Genauso wichtig ist die Reflexion nach dem Scheitern. Die anschließende Frage nach dem „Warum“ liefert uns die Chance, dem Ziel näher zu kommen. Wer jedoch bereits Angst hat zu scheitern, wird den zweiten Schritt dieses Prozesses gar nicht erst erreichen. Es braucht daher Mut, um seine Komfortzone zu verlassen und Mut zu scheitern.

Wie gehen Sie mit der Standard-Antwort „So haben wir es immer gemacht“ um?«

TOBIAS KARRER: Das ist eine von zahlreichen sogenannten „Killerphrasen“. Wie mehrfach erwähnt, sind wir kontinuierlich mit Veränderungen konfrontiert. Diese Veränderungen haben Einfluss auf alles was und wie es bisher war. Dinge, die man also schon immer so gemacht hat, könnten schon morgen eben anders und besser gemacht werden. Zumindest lohnt es sich, sich selbst, seine Haltung sowie Prozesse immer wieder zu hinterfragen und zugänglich für Neues zu sein. Ich persönlich freue mich immer wieder über Killerphrasen, weil sie mich dazu anspornen zu beweisen, dass es schon immer nicht gut gemacht wurde oder eben heute anders und besser geht. Zusammenfassend kann ich nur jedem ans Herz legen, sich für Veränderungen und Wandel zu öffnen. Mit Sicherheit ist nicht alles, was Neues um die Ecke kommt, gut, aber genauso ist nicht alles Neue direkt schlechter. Akzeptieren und dann eine eigene Meinung bilden und diese gegebenenfalls hinterfragen sorgt in meinem Leben für spannende Begegnungen, kleine und große Abenteuer und viel Freude im Leben.

Wie kann man als Mitarbeiter und/oder Führungskraft aktiv zum Erfolg eines Veränderungsprozesses beitragen?«

TOBIAS KARRER: Hier spreche ich in meinen Workshops von TEAMPROVISATION immer von „2V+S“. Die beiden „Vs“ stehen für die Begriffe Vertrauen und Verantwortung. In Veränderungsprozessen, mehr noch als im „Normalzustand“, ist Vertrauen zwischen den Menschen ein ungemein wichtiges Gut und ein Faktor, der über den Erfolg von Veränderungen entscheiden kann. Das „S“ steht für Selbstvertrauen. Das kann dabei nur entstehen, wenn Vertrauen als Basis vorhanden ist. Wenn ich also als Kollege oder als Führungskraft von meinen Mitmenschen mehr Selbstvertrauen einfordere, muss ich ihnen Vertrauen entgegenbringen. Aus gegenseitigem Vertrauen und aus daraus resultierendem Selbstvertrauen steigt dann auch die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Und auch wenn das jetzt natürlich viel zu kurz kommt: Je größer die Veränderung, desto wichtiger ist der Faktor Kommunikation! Aktuell haben viele Menschen Angst und Sorgen, wie es aufgrund der Corona-Krise weitergehen soll. Ich kann nur empfehlen: Kommunizieren Sie Ihre Sorgen und Ängste. Sprechen Sie Ihren Menschen im Umfeld und auch mit Ihren Führungskräften. Sie können die Probleme eventuell nicht direkt lösen, aber oftmals finden sich im Gespräch auch alternative Lösungsansätze oder sogar Gleichgesinnte.

Vielen Dank für das Interview«
Das Interview führte Nicole Westhauser

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Agilität entwickeln.

Unternehmen stehen vor zahlreichen Herausforderungen, wenn es um Auswirkungen der Digitalisierung auf das Arbeiten von Heute oder Morgen geht. Aus diesem Grund beschäftigen sich inzwischen alle mit dem Thema Agilität. Und während fleißig „Scrum“ eingeführt wird und man versucht, Hierarchien abzuschaffen, vergisst man oft die Arbeit an der Basis: Am Menschen.
In diesem Artikel erfahren Sie, weshalb die Investition in Ihre Mitarbeiter die wichtigste ist und was es bedeutet, Agilität zu entwickeln. Weit vor höhenverstellbaren Schreibtischen, einem Snackautomaten oder Stand-up Meetings und Huddles.

Toolset - Skillset - Mindset: Veränderungen und Ihre Anforderungen auf unterschiedlichen Ebenen um Agilität zu entwickeln.
Veränderungen und Ihre Anforderungen auf unterschiedlichen Ebenen.

Die Macht des „Wollens“.

In den vergangenen Jahren durften wir im Rahmen unserer Coachings und Workshops eine Vielzahl an Unternehmen kennen lernen. Viele von ihnen bieten ihren Mitarbeitern seit dem „Prozess der Digitalisierung“ und unter dem Mantel des „agilen Unternehmens“ einen bunten Strauß an digitalen Tools. Ein neues Dashboard für anstehende Aufgaben, eine firmeninterne App zum Teilen von Neuigkeiten, ein neues Video-Konferenz-System und vieles mehr. Das Ziel: Die Arbeit des Einzelnen, sowie die Zusammenarbeit untereinander zu verbessern. Im Grunde genommen ein guter Ansatz, jedoch in den meisten Fällen auch zugleich eine zu einseitige und nicht nachhaltig gedachte Investition.

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Antoine de Saint-Exupery

Neue Tools sind gerade im Sinne der Digitalisierung auf unterschiedlichste Art und Weise zugänglich. Meist können Sie durch finanzielle Investitionen einfach beschafft werden. Die Einführung eines neuen Tools kann dabei auch ohne das Einverständnis eines Mitarbeiters erfolgen. So führt ein neues Urlaubsportal vielleicht nicht bei jedem zu Freudentränen, wer aber Urlaub haben möchte, muss sich dem neuen Tool bedienen.
Skills zu Erlangen ist hingegen mit mehr Aufwand verbunden. So benötigt es Zeit und Aufwand, um beispielsweise die Funktionsweise eines Motors zu verstehen und weiteres Wissen und Eigenschaften, einen solchen dann auch zu reparieren. Auch hier kann der Einfluss von außen dafür sorgen, dass Veränderungen neue Skills erfordern. Will der Kfz-Mechaniker im Geschäft bleiben, muss er sich mit neuen Motoren auseindersetzen, wenn diese auf den Markt kommen.

Viel Komplexer wird es jedoch, wenn es um das Mindset eines Menschen geht.
Denn die Veränderung des Mindsets, also eines Denk- und Verhaltensmusters, ist Arbeit an sich selbst. Ergebnisse werden hierbei jedoch nur erzielt, wenn der Wille zur Veränderung vorhanden ist. Und das nicht gesteuert von externen Personen oder Kräften, sondern ausschließlich durch eine intrinsische Motivation. Beispiel? Aufhören mit Rauchen, Gewicht verlieren, mehr Sport treiben… Die Liste an Beispielen ist lang.

Jetzt für Morgen umdenken und Agilität entwickeln.

Ohne das Verlassen der Komfortzone ist keine Veränderung möglich.
Ohne das Verlassen der Komfortzone ist keine Veränderung möglich.

Veränderungen holen Menschen aus ihren Komfortzonen. Der Umgang damit ist jedoch sehr individuell. Um die Unternehmenskultur zu verändern, benötigt es daher mehr als neue Tools und Skills. Es braucht eine nachhaltige Entwicklung der Unternehmenskultur, um eine gesunde Basis für Veränderungen jeglicher Art zu schaffen. (Lesen Sie auch den Artikel „Mehr Vertrauen bedeutet mehr Mut„)

Wer eine andere Zukunft fordert, muss die Gegenwart verändern.

Tobias Karrer, TEAMPROVISATION

Um Agilität entwickeln zu können, müssen die Menschen im Unternehmen entwickelt werden. Besonders in diesen disruptiven Zeiten der Digitalisierung, in denen das Bedürfnis nach Sicherheit an Relevanz gewinnt, ist es notwendig, in die Menschen und damit in deren Fähigkeiten und Potenziale zu investieren. Beim Weg in die Agilität ist es zudem notwendig, den Blick nicht mehr nur auf das Individuum zu richten, sondern Teams und Organisationen zu entwickeln.
In der Ausgabe 2/2019 des „Coaching Magazin“ schreiben die Autoren Dr. Friederike Höher und Tom Kubach:
„Der Fokus auf einzelne Leistungsträger im Einzel-Coaching ist zu eng geworden, Team- und Organisations-Coaching werden wichtiger.“
Wir wünschen Ihnen für Ihren Weg in die Agilität und deren Entwicklung viel Erfolg und stehen Ihnen gerne mit unseren Team-Coachings zur Seite!

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Mehr Vertrauen bedeutet mehr Mut

Mehr Vertrauen bedeutet mehr Mut
Mehr Vertrauen bedeutet mehr Mut

Unternehmen die sich Verändern wollen, brauchen Menschen, die auf ihre Fähigkeiten vertrauen. Ohne Mut zur Veränderung ist kein Wandel und keine Innovation möglich. Dieser Mut benötigt aber auch Raum um sich entfalten zu können sowie Rahmenbedingungen, die ein mutiges Verlassen der Komfortzone überhaupt erst ermöglichen. Wir sehen die Basis für erfolgreiche Veränderungen daher in den Menschen und den Teams in welchen diese arbeiten. Nich weniger wichtig sind eine gelebte Kommunikations- und eine gesunde Unternehmenskultur. Schenken Sie den Menschen in Ihrem Team und Ihrem Unternehmen mehr Vertrauen, werden diese Ihr Unternehmen durch mehr Mut belohnen. Mehr Vertrauen bedeutet mehr Mut, mehr Mut bedeutet die Basis für eine aktive Rolle im Wandel.

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Scheitern als Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen.

Scheitern und daraus lernen - die Erfolgsformel für zukunftsfähige Unternehmen.
Scheitern und daraus lernen – die Erfolgsformel für zukunftsfähige Unternehmen.

Im digitalen Wandel wird der Mensch mit all seinen Fähigkeiten und das Team das ihn umgibt ein elementarer Erfolgsfaktor in Ihrem Unternehmen. Vergessen Sie daher bei allen technologischen Entwicklungen Ihre Mitarbeiter und Ihr Team nicht und vermitteln Sie ihnen die Erfolgsformel eines zukunftsfähigen Unternehmens: Scheitern und daraus lernen.

Der Wandel kommt nicht – er ist schon da.

Inzwischen dürfte es jeder mitbekommen haben – die Digitalisierung sorgt für einen Wandel in der Welt der Unternehmen. Glaubt man beispielsweise dem Autor Mag. Dr. Andreas Weber (Digitalisierung – Machen! Machen! Machen!), müssen sich Unternehmer auf eine Vielzahl von Veränderungen gefasst machen, die bisherige Routinen und Abläufe verändern oder sogar vollständig ersetzen werden. Im Zuge von Prozess-Automatisierungen, dem Einsatz von „künstlicher Intelligenz“ und weiteren Entwicklungen, die tagtäglich mehr zur Gegenwart werden, rückt jedoch auch der Mitarbeiter und damit der Mensch mehr in den Fokus. Bei unseren Workshops haben wir jedoch festgestellt, dass hier erheblicher Handlungsbedarf besteht.

Scheitern ist nie das Ende, sondern immer der Beginn von etwas.

Geben Sie „scheitern“ als Suchbegriff in Google ein, erhalten Sie folgende Antworten:

Googlesuche zum Begriff "scheitern" (25.05.2019)
Googlesuche zum Begriff „scheitern“ (25.05.2019)

Alle hier aufgeführten Definitionen des Begriffs beschreiben ausschließlich die negativen Auswirkungen des Scheiterns. Ähnliche Ergebnisse erhalten wir oftmals zu Beginn unserer Workshops, wenn wir die Teilnehmer nach ihren eigenen Definitionen fragen. Dabei ist Scheitern so viel mehr als Misserfolg, Fehlschläge oder ein Ziel nicht zu erreichen. Wenn Scheitern für Sie oder in Ihrer Unternehmenskultur das Ende von etwas ist, sollten Sie handeln und Ihre Mitarbeiter und Ihr Team auf einen neuen Kurs bringen. Denn in der Arbeitswelt von morgen ist Scheitern nie das Ende, sondern immer der Beginn von etwas. Es reicht dabei aber nicht, den Begriff des Scheiterns einfach umzudefinieren – er muss Teil Ihrer Unternehmenskultur werden und nimmt damit Einfluss auf Ihr gesamtes System. Ein Unternehmen, das aus gescheiterten Prozessen, Projekten und weiterem einen Lerneffekt erzielt und diesen als Erfolg verbucht, ist in der digitalen Zukunft in der Lage Erfolge zu erzielen.

Weshalb Scheitern und Kreativität nicht zu trennen sind.

Um solche Lernerfolge zu erzielen, müssen Mitarbeiter in der Lage sein, Verknüpfungen herzustellen und Verbindungen zu erkennen. Nur wer aus einem gescheiterten Experiment nächste Handlungsschritte ableiten kann, wird Scheitern zu einem Erfolgsfaktor entwickeln können. Hierzu benötigt es jedoch Menschen, die über den bekannten Tellerrand hinausschauen können und bereit sind, ihren Horizont kontinuierlich zu erweitern. (Lesen Sie dazu mehr im Blog-Artikel „Kind sein„.)

Ein Beispiel:
Sie gehen in ein Restaurant und bestellen sich ein Essen, das sie zuvor noch nie gegessen haben und ein Glas Wein einer Sorte, die sie noch nie getrunken haben. Wenn man Sie jetzt bitten würde, den Geschmack in Ihren Worten zu beschreiben, werden Sie beides nur mit Geschmackserfahrungen beschreiben können, die Ihnen bereits bekannt sind. Aus diesem Grund sind Köche und Weinkenner dauerhaft damit beschäftigt, ihr Wissen und ihre Geschmacksvielfalt zu erweitern. Genau dies sollte auch der Ansatz bei Mitarbeitern in zukunftsorientierten Unternehmen sein. Kreativität bedeutet Verknüpfungen herstellen zu können und aus allen bis dato gesammelten Erfahrungen und allem bisher Erlebten, Neues zu gestalten und vielseitiger beschreiben zu können. Zudem steigert die Vielzahl an Erfahrungen die gefühlte Sicherheit im Umgang mit Neuem. Diese Fähigkeiten gilt es als Unternehmer zu fördern, da sie bereits jetzt und noch viel mehr in der Zukunft, zu einem elementaren Erfolgsfaktor werden.

Fangen Sie jetzt an zu scheitern.

Diese Aufforderung mag seltsam klingen, ist aber absolut ernst gemeint. Eine Kultur des Scheiterns (und des Umgangs mit dem Scheitern) entwickelt und etabliert sich nicht von heute auf morgen. Daher ist jeder Schritt den Sie heute in diese Richtung gehen, ein guter Schritt. Gehen Sie ihn aber nicht allein – nehmen Sie Ihre Mitarbeiter mit und fangen Sie jetzt an die Weichen zu stellen.

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In unseren Workshops erfahren Sie sowie die weiteren Workshopteilnehmer/innen durch Übungen aus der Kommunikation und der Improvisation, welche Chancen durch eine „Kultur des Scheiterns“ in Ihrem Unternehmen entstehen können. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter und Kollegen, die Komfortzone zu verlassen und zeigen Sie Ihnen, dass Sie bereit sind in die Zukunft des Unternehmens und damit in die Zukunft der Menschen in Ihrem Unternehmen zu investieren. Ob im Rahmen einer Keynote oder als praktischer Workshop – wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und darauf, Sie auf Ihrem Weg begleiten zu dürfen!
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Investieren Sie in Ihre Zukunft.

Agilität, moderne Arbeitsformen, flache Hierarchien – ganz offensichtlich müssen sich Unternehmen mit diesen Themen befassen, um zukunftsfähig zu sein. Doch die alten Denkmuster zu verwerfen, Strukturen aufzubrechen und neue Wege zu gehen findet nicht in der derzeitigen Komfortzone statt. Hierfür braucht es Mut und die Bereitschaft zu investieren. Ohne Freiräume, in denen neues entstehen kann, ohne eine gesunde Kultur des Scheiterns und damit zusammenhängendes Vertrauen in Menschen kann keine Zukunft gestaltet werden.
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Akzeptieren.

Ich erinnere mich heute sehr gerne an meine Zeit als Musikmanager zurück. Die meisten Tage hatte ich es dabei mit Personen zu tun, die wie ich für und oft auch von der Musik lebten und daher war auch in der Regel schnell eine gemeinsame Basis für gute Gespräche gefunden. Allerdings gab es auch zahlreiche Situationen, die mir negativ im Kopf geblieben sind – und eine davon beschreibt sehr gut, weshalb man dem Wort „Akzeptieren“ eine große Bedeutung zukommen lassen sollte.

Es eskalierte.

Als das Telefon in meinem damaligen Büro klingelte, wusste ich noch nicht, was als Nächstes passieren sollte. Ich nahm den Anruf entgegen und es dauerte keine zwei Sekunden, da hörte ich bereits, wie jemand seiner Wut durch das Telefon freien Lauf ließ. „Das geht ja mal gar nicht“, „eine unfassbare Unverschämtheit“, „wie man sich bitte so benehmen kann“,… mehr konnte ich nicht heraushören. Allerdings war durch die Wortwahl und auch die Lautstärke der Botschaft recht schnell klar, dass ich es hier nicht mit einem Fan oder einem interessierten Journalisten zu tun hatte. Die Prozedur ging in etwa 6-7 Minuten – eine Zeit in der ich bis auf das „Guten Tag“ zu Beginn kein weiteres Wort von mir geben konnte. Nach diesen rund 7 Minuten hatte sich der Anrufer zwar noch nicht beruhigt, ich nutzte aber eine Atempause und füllte diese mit den Worten: „Ich habe verstanden, dass Sie mit etwas nicht zufrieden sind und dass Sie daher mit mir über etwas sprechen wollen. Auf dieser Basis ist aber in meinen Augen ein Gespräch aktuell nicht möglich. Ich werde daher jetzt auflegen und wenn Sie sich beruhigt haben und wir uns sachlich auf Augenhöhe unterhalten können, rufen Sie mich bitte wieder an.“ Klick. Ich hatte aufgelegt. Was genau aber war hier passiert und was hat diese Situation mit akzeptieren zu tun?

Akzeptanz verändert und ist immer ein erster Schritt.

In der Kunst des Improvisation-Theaters ist das Akzeptieren eine goldene Regel. Bin ich nicht bereit den Raum, der etabliert wurde, die Geschichte die eingeleitet wurde oder aber die Rolle die mir mein Kollege durch den Satz „Hallo Papa“ zugewiesen hat, zu akzeptieren, blocke ich und zerstöre damit im schlechtesten Fall Geschichten, bevor sie überhaupt richtig angefangen haben. Akzeptiere ich jedoch diese Situationen und Umstände, schaffe ich die Basis für Geschichten, Beziehungen und vielem mehr.
All das geschieht aber tagtäglich nicht nur auf Theaterbühnen. Nahezu jede Sekunde werden wir in unserem Alltag vor Entscheidungen oder auch Fakten gestellt. Verschließen wir uns hier direkt, verschließen wir nicht nur uns, sondern auch Türen und Wege. Akzeptieren wir aber zunächst den Umstand, bieten sich uns zahlreiche Optionen.

Im vorangegangene Beispiel akzeptierte ich die Situation: Ein Kunde war unzufrieden und wollte sich beschweren. Worüber spielte hierbei erstmals keine Rolle. Natürlich hätte ich auch direkt Kontra geben können – aber das hätte nichts zu einer Lösung beigetragen. Durch das Akzeptieren der Situation, konnte ich das Gespräch von einer rein emotionalen Ebene auf eine sachliche Ebene bringen. Ohne dem Kunden das Signal zu geben, seine Meinung wäre nicht relevant oder aber dass ich dieser zustimmen würde. Akzeptanz war der Schlüssel um den Konflikt zu beherrschen und ein erster Schritt weg von einem Problem und hin zu einer Lösung.

Akzeptieren bedeutet nicht einfach nur „Ja“ sagen

  • Ein Kollege kommt zu spät zu einem Meeting?
  • Ihr Mitarbeiter ist schon wieder krank?
  • Das Druckerpapier ist leer und wurde vom letzten Nutzer nicht wieder aufgefüllt?

Es sind Situationen wie diese, die uns auf die Palme bringen können. Sie verursachen Stress und kosten Kraft. Sie zunächst einfach nur zu akzeptieren, ermöglicht uns aber einen Blick hinter die Kulissen. Akzeptieren bedeutet nicht, einfach Ja zu sagen und alles hinzunehmen. Es bedeutet vielmehr die Lösung anstelle des Problems in den Fokus zu nehmen. Versuchen Sie es und Sie werden sehen, dass Akzeptieren positive Auswirkungen auf Sie und die Beziehung mit ihrem Umfeld haben wird.

Mein Angebot

In unseren Workshops erfahren Sie und die Workshopteilnehmer durch Übungen aus der Kommunikation und der Improvisation, welche Möglichkeiten durch Akzeptanz entstehen und wie dieses sich positiv auf die Produktivität Ihres Teams und das gemeinsame Arbeiten auswirken. Gemeinsam entwickeln wir mit Ihnen eine gesunde Team- und Meetingkultur, in welcher Akzeptanz einen Wert beschreibt.
Für mehr Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung – schreiben Sie mich einfach direkt an.

P.S.:
Falls Sie den „Ja-Sager“ noch nicht kennen – als Unternehmer lässt sich von diesem Film aus dem Jahr 2009 ziemlich viel abschauen…